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| Elisabeth Baier und Gerald Brettenhofer |
Die Wassertemperatur und die Wasserqualität
ließen vorerst Zweifel offen. 27°C und ein Algenteppich waren wohl keine guten
Voraussetzungen, um eine EM auszutragen. Somit wurde für einige Tage
Frischwasser aus der Donau zugeleitet und am Ende gab es EM-würdige Bedingungen
bei 18-19°C Wassertemperatur sowie einer wesentlichen besseren Wasserqualität
im Kanal. Das bedeutete auch Neoprenverbot auf allen Distanzen.
Das Leistungsniveau im gesamten
Feld war erwartungsgemäß sehr hoch und bestand großteils aus ehemaligen
Profischwimmern bzw. Leistungsschwimmern.
Die Rennen verliefen sehr positiv.
Ziel war es, an dem Feld dranzubleiben und die persönlichen Leistungen zu
bestätigen. Die Tatsache, an einer EM teilnehmen zu können, motivierte
natürlich umso mehr. EM-Luft zu atmen, eine solche professionelle Organisation
zu genießen, sowie unter diesen Open-Water-Bedingungen die Rennen zu
absolvieren, lässt diese Tage sicher als besonderes Highlight in Erinnerung
bleiben.



