![]() |
| Unsere Helden vom Wörthersee vl. Michael, Peter, Andreas, Manuela, Stefan und Gerhard |
Unter den tausenden Athletinnen und Athleten kämpfte sich auch eine kleine aber feine Mannschaft des KSV-TriTeam Kapfenberg über die Ironman Distanz.
Dabei erreichten Andreas Tischler und Stefan Petz bei den ÖM mit Platz 3 jeweils einen Podestplatz in ihrer Altersklasse!!!!
Andreas Tischler 09:16:49 6. Platz von 261 M40-44 Platz3 ÖM
Stefan Petz 10:43:22 26. Platz von 194 M45-49 Platz3 ÖM
Gerhard Unterweger 12:30:32 189. Platz von 278 M35-39
Manuela Kornsteiner 12:43:06 14. Platz von 26 F40-44
Michael Matzbacher 13:13:02 145. Platz von 194 M45-49
Peter Kornsteiner 13:14:34 137. Platz von 184 M50-54
Der Rennbericht von Andreas Tischler:
Ohne große Erwartungen bin ich mit über 2600 Gleichgesinnten an den Start gegangen. Verletzungsbedingt war über Monate kein strukturiertes Lauftraining möglich. Umso schöner, dass ich nach einem harten und turbulenten Tag mit einer Zeit von 9:16 Stunden die Ziellinie beim Ironman Klagenfurt überqueren durfte.
Es war
kein perfekter Tag (gibt’s den bei einem Ironman überhaupt? aber
genau solche Tage machen diesen Sport aus: Herausforderungen annehmen,
Rückschläge wegstecken und bis zum Schluss kämpfen.
Ein
riesiges Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer entlang
der Strecke. So viele bekannte Gesichter sieht man als Triathlet nur
hier!
Großer Dank auch an alle die mich den ganzen Tag getrackt haben, ich hoffe ich konnte die Spannung aufrechterhalten.
Ganz
besonders danke ich meiner Familie und Freunden für den unermüdlichen
Support, ihre Geduld und ihre Unterstützung. Ohne euch wäre das alles
nicht möglich.
Jetzt heißt es: genießen, regenerieren und die vielen Eindrücke dieses besonderen Tages mitnehmen.
![]() |
| Unsere erfolgreiche Familie Kornsteiner (Manu und Peter) beim Ironman in Klagenfurt!! |
Der Rennbericht von Peter:
Auf
der Schwimmstrecke konnte ich dem Tumult ausweichen, indem ich mich
einfach sehr weit rechts von den Bojen hielt. Das funktionierte bis zum
Lendkanal super, aber auch hier blieb ich gelassen, und konnte das
Schwimmen zufrieden beenden.
Beim
Radfahren konnte ich an den Anstiegen, durch eine neue Übersetzung,
etwas lockerer fahren. Ein Kampfrichter hat mich einmal verwarnt, nun
weiß ich dass dieser bei einem Penalty die Karte eindeutig in meine
Richtung zeigen muss (Ich habe im Penalty Zelt nachgefragt).
Das
Laufen ist diesmal bis zu km 20 gut gegangen, leider hat hier mein
Magen nicht mehr mitgespielt, und ich konnte weder etwas essen bzw.
trinken. Da es Michael gleich ergangen ist, kämpften wir uns gemeinsam
ins Ziel.
In allen Disziplinen schneller als im Vorjahr. Schwimmen könnte doch noch meine Lieblingsdisziplin werden.
Danke an alle die mich angefeuert haben.
Das
Schwimmen verlief sehr entspannt und kurzweilig. Besonders gefreut habe
ich mich, dass ich meine Schwimmzeit gegenüber dem Vorjahr um 3 Minuten
verbessern konnte.
Ich
mag die Radstrecke in Klagenfurt sehr gerne. Angespornt von den vielen
Zuschauern und Freunden habe ich mich sehr gut und stark gefühlt. Auch
beim Radfahren konnte ich eine neue Bestzeit (6:08 Stunden) aufstellen.
Voll
motiviert ging es in den Marathon. Bis Kilometer 28 lief alles nach
Plan und meine Pace war sehr vielversprechend. Leider bekam ich dann
Krämpfe im Oberschenkel. Bei der Labe bei Kilometer 30 verpflegte ich
mich mit Salzwasser um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Normalerweise
habe ich immer Salztabletten dabei, durch eine Bodenwelle beim
Radfahren habe ich sie leider verloren. Mein Magen hat das Salzwasser
nicht vertragen und es kam alles retour. Bis zur nächsten Labe bin ich
gegangen und konnte ab da nur noch Wasser trinken und nichts mehr essen.
Bis
Kilometer 40 habe ich mich mit abwechselndem Laufen und Gehen gequält.
Es war so hart – mein ganzer Körper hat geschmerzt. Die letzten 2
Kilometer bin ich wieder gelaufen. Auf der Uferpromenade wurde ich
von meiner Familie, Freunden und Vereinskollegen so gefeiert und am
roten Teppich haben alle Zuschauer im Chor „You are an Ironman“ gerufen.
Man kann es vielleicht nicht glauben, aber die Finish-Line hat mich für
alle Schmerzen voll entschädigt.
Ich möchte mich bei meinem Mann bedanken: Schatz, du bist der Beste!
Ein großes Danke an alle Freunde, KSV-Kollegen (vor allem Martina) die mich angefeuert haben. Ihr habt mich ins Ziel getragen!
















































