Mittwoch, 21. Februar 2024

IRONMAN 70.3 Oman / 17.02.2024

In Muscat / Oman eröffnet Franz Pucher die TRI Saison 2024

Hier seine spannenden Schilderungen:
„yala yala!“  
 Ein Rennen in der arabischen Wüste, nicht nur ein Rennen, ein Abenteuer.

Über Dubai und nach 5 stündiger Autofahrt quer durch die arabische Wüste bin ich in Muscat der Hauptstadt des Sultanats Oman angekommen. Europäische Organisationsstandards – Fehlanzeige. Alles etwas improvisiert, alles etwas chaotisch. Ja selbst der von IM so geliebte Merchandising Shop war eine Bastlerbude, der aus Kartons bestand.

Das Rennen selbst war härter als gedacht. Das Schwimmen im Indischen Ozean eine Prügelei, 90km am Rad mit 800 Hm waren deutlich spürbar und den HM bei einer offiziellen Renntemperatur von 37 Grad Celsius laufen war eine Hitzeschlacht.
Aufgrund der äußeren Umstände und auch dem frühen Renndatum, 
in der Trainingsaufbauphase, war zeitlich (6:03:11) nicht mehr drinnen. 
Die Teilzeiten Swim 37:45, Bike 3:04:18, Run 2:15:55 ergaben Platz 389 .

 ABER: Erlebnis vor Ergebnis war die Devise!



Montag, 19. Februar 2024

Donnerstag, 21. Dezember 2023


 

Samstag, 9. Dezember 2023

Silberne KSV Ehrennadel für Manfred Eberhard / 28.11.2023

Manfred bei der Ehrung durch den Kapfenberger Bürgermeister "Fritz Kratzer"
Unser KSV-TriTeam Athlet Manfred Eberhard wurde bei der KSV Jahreshauptversammlung mit der silbernen KSV Ehrennadel für seine sportlichen Leistungen geehrt.
9 Ironman Teilnahmen - 
dabei zwei Podestplätze 1 x Platz 1 und 1 x Platz 3
7 x Klagenfurt
1 x Hawaii (WM)
1 x Ungarn - Nagytad
Steirischer Meister - Extrem Duathlon in Mürzzuschlag - 
10km Laufen - 100km Rad - 20km Laufen
Steirischer Meister - Mitteldistanz in Stubenberg
 
Eine wahrlich stolze Leistungsbilanz 💪💪💪

Sonntag, 22. Oktober 2023

IRONMAN 70.3 Porec / 15.10.2023

Unser neues Vereinsmitglied Alexander Fussi startete zum Abschluss seiner Saison 2023 in Porec (Cro) - nachstehend sein Bericht.
Zum Abschluss einer lange Rennsaison, wollte ich noch eine Mitteldistanz in Angriff nehmen. Hier habe ich mich schon früh für Porec entschieden, da das Gebiet rundherum und auch die Stadt sehr schön ist. Die Organisation vor Ort war sehr gelungen.
Die Vorzeichen für das Rennen waren eher schlecht, nachdem ich mir bei der Werk 6 Challenge meine Hüfte verletzt hatte.
Die letzte Woche vor dem Rennen war daher nur eine Laufeinheit, und eingeschränktes Training möglich.
Grundsätzlich war mein Plan bei diesem Rennen die 4:30 h Marke zu unterbieten, was ich aber aufgrund der Verletzung als utopisch ansah, und daher mit der Einstellung in das Rennen ging, den Wettkampf zum Jahresabschluss einfach nur zu genießen.
Das Schwimmen im Meer bei relativ ruhigen und warmen Bedingungen lief ganz gut und war auch ziemlich schnell vorbei, die Schwimmzeit war 30 Minuten und 12 Sekunden.
Die Wechselzone ziemlich kurz und gut aufgebaut, ging es guter Dinge aufs Rad. Die ersten Kilometer waren nur bergauf. Nach diesen führte der weitere Weg über die Autobahn, wo fast die gesamten Radkilometer abgespult wurden. Nach 2:24 und einigen Höhenmetern erreichte ich dann die zweite Wechselzone wo ich ziemlich langsam wechselte und dann den HM in Angriff nahm.
Beim Weglaufen fühlten sich die Beine und auch die Hüfte ziemlich gut an, und ich musste mich die ersten Kilometer zurückhalten damit ich nicht überpace.
Die Laufstrecke führte am Meer entlang und war gespickt von kleinen Anstiegen, trotzdem aber flüssig und gut zu laufen.

Mein Ziel unter 4:30 h habe ich doch noch erreicht. Mit meiner Zeit 4:29:40 wurde ich unter 1440 Finishern 68-ster und habe den Beginn der Off-Season gefeiert :-)

Das Rennen in Porec kann ich nur empfehlen, das Gebiet ist wunderschön und die Organisation und das rundherum ist super.

Freitag, 22. September 2023

IRONMAN 70.3 Italien / 17.09.2023

Saisonabschluss 70.3 Emilia Romagna
Franz Pucher startete am Sonntag in der IM-Halbdistanz und erreichte mit 5:48:14 den 996-sten Platz von 2007. Das bedeutet in seiner AK M50-54 Platz 111 von 219.

Hier sein persönlicher Kommentar:
Im malerischen Cervia habe ich mein letztes Rennen der Saison 2023 bestritten.
Cervia ein charmantes Dorf mit historischem Kern und typischen touristischem Flair der 50er und 60er Jahre aber mit viel Dolce Vita, bildete den Rahmen für ein tolles Rennen mit motivierender Atmosphäre.
Das Schwimmen mit Neo in der doch recht warmen Adria entwickelte sich trotz Rolling Start zu einer echten Waschrumpel samt zwischenzeitl. Quallen-jause (schmeckt gar nicht so übel 😉) 36min, genau mein Leistungsniveau bei Gegenströmung.
Unendlich lange Wechselzone und ab aufs Bike. 
Italienischen Asphalt muss man mögen - sag ich nur.
Ein Kurzer aber sehr giftiger Anstieg mit max. 16%  und jede Menge Gegenwind (26 km/h mit 250 W!) haben mich leider etwas zum "Über-pacen" verleitet, dort liegen auch die Körner die mir beim Lauf dann fehlten. 
Fazit : mit 33km/h Schnitt, bin ich unter diesen Bedingungen zufrieden. 
Der HM war gesäumt von viel Stimmung, unterstützendem Publikum, brütender Hitze und leider "unter" meiner erhofften Leistung. 
Insgesamt ein empfehlenswertes Rennen, und ein zufriedenstellender Saisonabschluss,
mit dem ich mich auf diesem Wege auch bei meiner gesamten Supportcrew, beim Trainer, Freunden, dem KSV-TriTeam und vor allem "meiner Familie" bedanken möchte.
Celebrare Offsaison😉

Mittwoch, 20. September 2023

IRONMAN Italien / 16.09.2023


Andreas Tischler in Cervia

Das alte Fischerdorf Cervia ist Gastgeber des ersten Made in Italy IRONMAN, eines
spektakulären Rennens, das entlang der Küstenregion Emilia-Romagna stattfindet, die von
der Adria flankiert wird. Schwimmen, Radfahren und Laufen durch die historische Landschaft
der Emilia-Romagna. 
Andreas Tischler startete auf der IM-Langdistanz und finishte in 10:10:35, 
sein Kommentar:
Top motiviert und gut vorbereitet ging’s an den Start meines erhofft vorletzten Ironmans.
In der M40 musst du richtig kämpfen damit die Top 7 möglich sind, das habe ich auch beherzt gemacht.
Leider hat es nicht sein sollen, einige Krämpfe und somit die Top 7 außer Reichweite und ich genoss somit meinen letzten Ironmanbewerb mit knapp über 10std. Das Ziel einmal auf Hawaii an den Start gehen nicht erreicht. Thats life! 
Ich habe gesagt 3x propier ich’s und 2x hätte ich’s mit Roll over auch geschafft, das wäre jedoch nicht mein Stil.
Ich bin nicht traurig sondern eher froh, das ich mir jetzt ein neues Ziel suchen kann. Corona hat das doch alles etwas in die Länge gezogen.


 


Montag, 11. September 2023

Vienna und Südkärnten - Triathlon / 09 - 10.09.2023

Nahezu kein Triathlon Wochenende ohne Beteiligung von KSV-TriTeam AthletInnen.
Beim Vienna-Triathlon (Sprint- und olymp. Distanz) und Südkärntner-Triathlon (Halbdistanz) wurden wieder sehr gute Resultate erzielt.
Vienna-Triathlon:
Am 9.9. startete Manfred Eberhard beim Sprintrennen in Wien. Mit der Zeit von 1:13:31 wurde er 57-ster von 297 und belegte damit außerdem den dritten Platz in seiner AK M 60-64.
Der 10.9. war Renntag für Eva Rechberger und Alexander Fussi in der olympischen Distanz.
Alexander Fussi wurde mit 2:05:05 sehr guter 13-ter von 279, das Podium in der AK M 30-34 verpasste er nur knapp.
Eva Rechberger benötigte 2:21:03 und stand damit in ihrer AK W 24-29 als Dritte wieder am Stockerl.
Eva Rechberger auf Platz 3
Somit stehen in Wien 2 dritte und ein vierter AK Platz zu Buche.
Hier ein kurzer Bericht von Eva:
Der Startschuss fiel um 9:45 für die Olympische Distanz, und knapp über 300 Triathleten starteten in die Donau. Das Schwimmen verlief nach leichten Kämpfen und einen Tritt gegen die Nase ganz gut. Nach 24:29 war ich aus dem Wasser. Die Radstrecke lud sehr zum Pushen ein und ich kam nach 1:00:38 auf dem Rad wieder in die Wechselzone. Das Laufen war auf Grund der hohen Temperaturen sehr anspruchsvoll. Den Bewerb konnte ich mit 2:21:03 finishen und erreichte somit den 3. Platz in meiner Altersklasse (W24-29) und einen 8. Platz insg.. Der Bewerb allg. war sehr gut organisiert und sehr spannend für die Zuschauer, da 4 Runden am Rad und 2 Runden beim Laufen absolviert wurden.

Südkärntner Triathlon:
Die Halbdistanz rund um den Klopeinersee am 10.9. absolvierten Thomas Angerer und Sascha Stradner als Einzelstarter, Ewald Van der Meulen und Werner Dietl teilten sich die Staffel.
Ewi und WEZ als Staffel erfolgreich 

In der Staffel begann Ewald Van der Meulen als Schwimmer, Werner Dietl übernahm für das Radfahren und Laufen. Die Endzeit beträgt 4:53:35 und bedeutet 5. Rang und 3. Kl.-Rg.
Werner im Ziel
Thomas Angerer
Thomas Angerer wurde mit 5:19:08 59-ster und 6-ter in der AK M 30-34.
Sascha Stradner erreichte mit 5:05:47 den 28. Rang und damit den 3. Platz in der 
AK M 30-34.
Sascha auf seinem "Lieblings-Gerät"
Saschas Rennbericht:
Zweites Mal Mitteldistanz, zweites Mal Südkärntner Triathlon als Saisonabschluss. Pünktlich zum Start hat sich der Frühnebel vorzogen, es wartete ein warmer Spätsommertag auf uns.
Das Schwimmen scheint etwas länger gewesen zu sein, wobei ich wie in den letzten Rennen sehr enttäuscht aus dem Wasser bin. Die Radstrecke mit über 800hm auf vier Runden kam mir also wie gelegen und ich konnte einen Platz nach dem anderen gut machen! Der folgende HM mit über 170hm führte viermal um den See, wo tolle Stimmung herrschte. Nach einer langen Saison mit 10 Bewerben verzichtete ich in der letzten Runde auf Angriff auf die Sub5 und wollte noch einmal die letzten 5km ohne Druck genießen! Ein versöhnlicher Abschluss nach einer langen Saison der überraschend mit Platz 3 in der AK30 belohnt wurde! 
Thomas sein Rennbericht:
Das Rennen begann mit einem guten Schwimmen für mich, somit konnte ich mit einem guten Gefühl auf das Rad steigen und vorerst mal eine gute Gruppe für mich finden. In der zweiten Runde dann die riesen Überraschung vom Schiedsrichter, blaue Karte für Windschattenfahren den Hügel rauf. 
In der 4ten und letzten Runde musste ich dann meine 5 minütige Zeitstrafe verbüßen und kam somit mit einer Verspätung auf die Laufstrecke.  
Dass ich noch viel an meiner Laufform zu arbeiten habe, hat mir der Halbmarathon wieder gezeigt. Dennoch bin ich zufrieden mit meiner gesamten Leistung. 
 

Donnerstag, 7. September 2023

34 km Wörthersee Open Water / 01.09.2023


Extremschwimmer - KSV Triathlet Gerald Brettenhofer - hier seine eindrucksvollen Schilderungen: 
Am 01. September um 07:00 fiel im Strandbad Klagenfurt der Startschuss zum längsten Open Water Wettkampf Europas - über 34 km.
Es wagten sich 7 Starter aus 7 Nationen (AUT, ITA, POL, USA, GBR, CHE, DNK) an den Start. 3 Athleten schwammen mit Wetsuit und 4 Athleten inklusive mir ohne Neoprenunterstützung.
Die Stecke führte vom Strandbad Klagenfurt nach Krumpendorf und dann dem Nordufer entlang. Bei Pörtschach ging es dann nach einer Seequerung dem Südufer entlang bis nach Velden, wo sich auf Höhe des Schlosshotels die Wende befand, bevor wieder dieselbe Strecke zurück zum Strandbad Klagenfurt zu schwimmen war.
Nicht nur die 34 km am Stück stellten eine große Herausforderung dar, sondern auch das Schwimmen ohne Neopren bzw. das Regelwerk, was ein Berühren des Begleitbootes nicht erlaubte. Die Bedingungen an sich waren sehr gut, Wassertemperatur 22-23°C und sonniges Wetter. Einzig beim Start um 07:00 Früh war es doch auf den ersten km etwas kühl im Wasser bis sich dann gegen halb 10 die Wolken verzogen und die erst warmen Sonnenstrahlen zu spüren waren. Der sonnige Tag brachte leider auch viel Verkehr am See mit sich und somit auch einige Wellen durch den Schiffsverkehr und die zahlreichen Motorboote. Speziell auf etwa 12-13 km vor Velden bis zurück nach Maria Wörth wurde es eine zähe Angelegenheit, was sich dann in Richtung Ziel wiederholte. Das Strandbad war schon ca. 4 km vorher zu sehen und wollte nicht so recht näherkommen…
Verpflegt wurde ich vom Begleitboot aus. Die Pausen hielt ich bewusst sehr kurz, da das Essen und Trinken im Wasser und vor allem das Wassertreten am Stand, ohne sich am Boot festzuhalten, teilweise ebenso anstrengend war, wie das Schwimmen selbst.
Ich bereitete mich ca. 10 Monate auf dieses Event vor, hatte aber großen Respekt vor dieser Distanz im Freiwasser, vor allem ohne Neopren. Umso größer war die Erleichterung, als ich schließlich nach 11 Stunden und 52 Minuten die Zeitnehmung im Ziel auslöste. Ebenso erleichtert schien der Veranstalter über die positive Erstauflage und auch dass ich als einziger Österreicher am Start diese Distanz innerhalb des Zeitlimits ins Ziel brachte.
Kerstin hilft -  immer wo es extrem (notwendig)  ist. 
Ein großer Dank gilt meinem Team, was mich vor dem Start, während der knapp 12 Stunden am Boot und auch im Ziel hervorragend betreute. Solche Ultra-Distanzen zeigen einmal mehr, dass ein erfolgreiches Finishen zum größten Teil Kopfsache ist und das funktioniert nur mit den richtigen Personen an seiner Seite!


Mittwoch, 6. September 2023

Ultra Triathlon Bad Radkersburg / 03.09.2023

KSV-TriTeam Athlet Michael Zsuganits erfolgreich beim DOUBLE ULTRA TRI
Hier seine persönlichen Eindrücke von diesem Abenteuer:
Am Samstag, den 03.09.2023 um 10:00, viel der Startschuss für meinen ersten Ultratriathlon über 7,8 km schwimmen, 360 km radfahren und 84 km laufen.
Bei 28 Grad im Schatten war es beim Schwimmen relativ warm , aber dennoch spulte ich die 152 Längen im 50m Becken der Therme in Bad Radkersburg gut runter. Nach 3h03min inklusive Trink-/Essenspausen und kleinen Rangeleien innerhalb der Bahn, mit dem besseren Ausgang für mich, ging es ab in die Wechselzone zur nächsten Verpflegung und einem durch die Aufweichung des Wassers beschwerlicheren Wechsel ins Radgewand als gewohnt.
Kerstin als Stütze
Eine rd. 1,3 km lange Zubringerstraße führte mich sodann auf die Radstrecke, wo das Abenteuer begann. Die Mittagshitze setzte zwar allen zu, aber mein Kampf mit der Hitze und Nackenverspannungen führte zu Kopfschmerzen und zu guter Letzt begleiteten mich über 80 km Magenkrämpfe. Da kommt Freude auf. Dann endlich ein Lichtblick. Ein Bekannter, der Physiotherapeut ist nahm meinen Nacken in die Mangel und um meinen Magen kümmerte sich mein Verpflegungsteam, mittels Zaubertrankes „Reissuppe“. Davon gestärkt konnte ich die 10,6 km Runden runterspulen und absolvierte eine nach der anderen. Alle knapp 30‑40 km mit Pause zum Essen. 16h32min verbrachte ich insgesamt am Rad, bevor ich mich nach einer kurzen Dusche und dem wohligen Gefühl von frischem Gewandt, auf die letzten 84 km zu Fuß begab.
Michael und Team
Meine Strategie - eine Runde laufen, eine gehen - hielt bis knapp zum Halbmarathon, danach plagten mich Probleme im Sprunggelenk, die jeden Schritt sehr schmerzhaft machten. Ein Schuhwechsel half leider nicht, führte sogar zur Blasenbildung am Ballen des anderen Fußes und somit zu zwei angeschlagenen Füßen, an laufen war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Dennoch spulte ich die 2,1 km lange Laufstrecke Runde für Runde runter. Und dann der große Moment, nach knapp 15h30min bekam ich die Österreich Flagge übergeben und durfte die letzte Runde in entgegengesetzter Laufrichtung gemeinsam mit meinem gesamten Supportteam – ohne die ein erfolgreiches Finish nicht möglich wäre - gehen, um danach die Medaille in Empfang zu nehmen.

Mit einer Gesamtzeit von 36h 07min war es dann endlich vollbracht, ein langer Tag ohne schlafen ging zu Ende und mein erster Ultratriathlon ist Geschichte. 






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