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| Andreas und Michael |
qualifizierten sich für die heuer im
spanischen Pontevedra abgehaltenen Weltmeisterschaften und schlossen in ihren
Altersklassen mit Spitzenplätzen ab. Zwei unterschiedliche Altersklassen mit den nahezu gleichen
Herausforderungen, nämlich der Kampf eines Amateursportlers gegen „angehenden
oder ehemaligen Profi“. Und hier glänzten Michael und Andi mit hervorragenden
Ergebnissen.
In
der AK M20-24 mit Michael Neuhold fighten viele junge Athleten für die
Profikarriere und in der AK M40-44 mit Andreas Tischler kommen ehemalige Profis
wieder retour in die Age Group.
Im Winter über sechs Monate verletzungsbedingt ohne
strukturiertes Training, da war die Ausgangslage für diese Saison alles andere
als einfach.
Mit
viel Glück, Erfahrung und einem tollen Umfeld gelang mir beim Ironman
Klagenfurt ein super Ergebnis mit 9:16, dazu noch einige
Meisterschaftsmedaillen in Triathlon und sogar der Landesmeistertitel im
Aquathlon.
Als
Draufgabe wartete nun die Sprint-Weltmeisterschaft in Pontevedra!
Doch
auch diesmal standen die Vorzeichen nicht gerade optimal. Pünktlich zur WM meldeten
sich die Achillessehnen. Erst
vier Stunden vor dem Start fiel die Entscheidung: Ich stehe an der Startlinie! Gefühlt
zwei Kilo Traumasalbe pro Sehne später war ich bereit.
Pontevedra – eine Kulisse, die einer Weltmeisterschaft absolut würdig ist!
Die
Stimmung, das Flair, die Athleten aus aller Welt – einfach beeindruckend! Um
18:25 Uhr ging es gemeinsam mit rund 90 qualifizierten Athleten ins Wasser.
750
m Schwimmen: Solide knapp unter 12 Minuten, inklusive eines kleinen Umwegs.
19,5
km Radfahren: Jetzt hieß es investieren! Die Beine brannten, aber ich ließ es
ordentlich krachen, egal ob bergauf oder bergab…… Ich war aktiv. Nach rund 32
Minuten kam ich mit einer der besten Radzeiten im Bereich der Top 10 zurück in
die Wechselzone.
5 km
Laufen: Und dann dieser Lauf durch Pontevedra! Trotz der Vorgeschichte einfach
herrlich. Die Achillessehne spielte mit und ich konnte unerwartet eine Pace von
3:35 min/km bis ins Ziel durchziehen. Dabei gelang es mir sogar noch, einige
Plätze gutzumachen!
Danke
Pontevedra! Danke Team-Austria!Nach dieser Saison, mit all ihren Höhen, Tiefen und Verletzungspausen, fühlt sich dieses Ergebnis besonders an.
Natürlich fragt man sich als Sportler immer, was mit einer optimalen Vorbereitung möglich gewesen wäre. Aber heute überwiegt etwas ganz anderes: Dankbarkeit.
Dankbar, überhaupt an einer Startlinie stehen zu dürfen. Dankbar, mich mit den Besten meiner Altersklasse messen zu dürfen. Und dankbar für all die Emotionen, Erlebnisse oder Menschen die dieser Sport mit sich bringt.
Manchmal sind es nicht die perfekten Vorbereitungen, die ein Rennen besonders machen, sondern der Weg dorthin.
Yesss, I can! Euer An Ti!
Bericht von Michael
Nach der EM am 13.6. in Tarragona, Italien, startete ich mein 2.
internationales Rennen: Meine erste Weltmeisterschaft in der olympischen
Distanz, abgehalten in Pontevedra.
Ich startete mit meinem besten Schwimmen, und bin dadurch etwas zu
übermotiviert ins T1 gestartet (3:15 pace!). und habe dadurch 15min am Rad
gebraucht um meine Watt zu treten. Dann ging die Post ab: Platz 26 aus dem
Wasser ->
Platz 11 nach dem Radfahren und mit Top Beinen ins T2. Dort hab
ich mir leider etwas mittelgroßes in meinen großen linken Zeh und den Fußballen
gestossen, was es unmöglich machte, eine schöne, schnelle Laufform zu erbringen
(Bilder sprechen für sich). Schlussendlich ist daraus ein lockerer 10er
(Grundlage Herzfrequenz) mit einer 3:52 Pace geworden.
Platz 17 in AG 20-24 und nur 9min fehlten auf den Weltmeistertitel.
On the right track, euer Michi
















































