Dienstag, 16. Juni 2026

27. IRONMAN Klagenfurt / 14.06.2026

Unsere Helden vom Wörthersee vl. Michael, Peter, Andreas, Manuela, Stefan und Gerhard
Unter den tausenden Athletinnen und Athleten kämpfte sich auch eine kleine aber feine Mannschaft des KSV-TriTeam Kapfenberg über die Ironman Distanz. 

Dabei erreichten Andreas Tischler und Stefan Petz bei den ÖM mit Platz 3 jeweils einen Podestplatz in ihrer Altersklasse!!!!
Unsere Gewinner der Bronzemedaille AK - ÖM Langdistanz.
Die Rennzeiten unserer Teilnehmer:
Andreas Tischler       09:16:49    6. Platz von 261          M40-44   Platz3 ÖM   
Stefan Petz               10:43:22    26. Platz von 194         M45-49  Platz3 ÖM     
Gerhard Unterweger 12:30:32    189. Platz von 278       M35-39
Manuela Kornsteiner 12:43:06   14. Platz von 26           F40-44
Michael Matzbacher  13:13:02   145. Platz von 194        M45-49
Peter Kornsteiner      13:14:34   137. Platz von 184        M50-54 

Der Rennbericht von Andreas Tischler:
Ohne große Erwartungen bin ich mit über 2600 Gleichgesinnten an den Start gegangen. Verletzungsbedingt war über Monate kein strukturiertes Lauftraining möglich. Umso schöner, dass ich nach einem harten und turbulenten Tag mit einer Zeit von 9:16 Stunden die Ziellinie beim Ironman Klagenfurt überqueren durfte.
Es war kein perfekter Tag (gibt’s den bei einem Ironman überhaupt? aber genau solche Tage machen diesen Sport aus: Herausforderungen annehmen, Rückschläge wegstecken und bis zum Schluss kämpfen.
Ein riesiges Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer entlang der Strecke. So viele bekannte Gesichter sieht man als Triathlet nur hier! 
Großer Dank auch an alle die mich den ganzen Tag getrackt haben, ich hoffe ich konnte die Spannung aufrechterhalten.
Ganz besonders danke ich meiner Familie und Freunden für den unermüdlichen Support, ihre Geduld und ihre Unterstützung. Ohne euch wäre das alles nicht möglich.
Jetzt heißt es: genießen, regenerieren und die vielen Eindrücke dieses besonderen Tages mitnehmen.

Unsere erfolgreiche Familie Kornsteiner (Manu und Peter) beim Ironman in Klagenfurt!!
Es ist wirklich außergewöhnlich und bewundernswert, wenn ein berufstätiger Familienvater und seine ebenfalls berufstätige Ehefrau, neben der Obsorge für 2 Kinder, auch noch die Energie aufbringt sich für einen Ironman vorzubereiten, und diesen dann auch noch erfolgreich bewältigt, und das bereits zum Zweiten MAL!!!!!
Der Rennbericht von Peter:
Auf der Schwimmstrecke konnte ich dem Tumult ausweichen, indem ich mich einfach sehr weit rechts von den Bojen hielt. Das funktionierte bis zum Lendkanal super, aber auch hier blieb ich gelassen, und konnte das Schwimmen zufrieden beenden.
Beim Radfahren konnte ich an den Anstiegen, durch eine neue Übersetzung, etwas lockerer fahren. Ein Kampfrichter hat mich einmal verwarnt, nun weiß ich dass dieser bei einem Penalty die Karte eindeutig in meine Richtung zeigen muss (Ich habe im Penalty Zelt nachgefragt).
Das Laufen ist diesmal bis zu km 20 gut gegangen, leider hat hier mein Magen nicht mehr mitgespielt, und ich konnte weder etwas essen bzw. trinken. Da es Michael gleich ergangen ist, kämpften wir uns gemeinsam ins Ziel.
Fazit:
In allen Disziplinen schneller als im Vorjahr. Schwimmen könnte doch noch meine Lieblingsdisziplin werden.
Danke an alle die mich angefeuert haben.
Der Rennbericht von Manu:
Das Schwimmen verlief sehr entspannt und kurzweilig. Besonders gefreut habe ich mich, dass ich meine Schwimmzeit gegenüber dem Vorjahr um 3 Minuten verbessern konnte.
Ich mag die Radstrecke in Klagenfurt sehr gerne. Angespornt von den vielen Zuschauern und Freunden habe ich mich sehr gut und stark gefühlt. Auch beim Radfahren konnte ich eine neue Bestzeit (6:08 Stunden) aufstellen.
Voll motiviert ging es in den Marathon. Bis Kilometer 28 lief alles nach Plan und meine Pace war sehr vielversprechend. Leider bekam ich dann Krämpfe im Oberschenkel. Bei der Labe bei Kilometer 30 verpflegte ich mich mit Salzwasser um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Normalerweise habe ich immer Salztabletten dabei, durch eine Bodenwelle beim Radfahren habe ich sie leider verloren. Mein Magen hat das Salzwasser nicht vertragen und es kam alles retour. Bis zur nächsten Labe bin ich gegangen und konnte ab da nur noch Wasser trinken und nichts mehr essen.
Bis Kilometer 40 habe ich mich mit abwechselndem Laufen und Gehen gequält. Es war so hart – mein ganzer Körper hat geschmerzt. Die letzten 2 Kilometer bin ich wieder gelaufen.  Auf der Uferpromenade wurde ich von meiner Familie, Freunden und Vereinskollegen so gefeiert und am roten Teppich haben alle Zuschauer im Chor „You are an Ironman“ gerufen. Man kann es vielleicht nicht glauben, aber die Finish-Line hat mich für alle Schmerzen voll entschädigt.
Die ganzen Entbehrungen, das monatelange Training und die Anstrengungen – sie sind es wert!
Ich möchte mich bei meinem Mann bedanken: Schatz, du bist der Beste!
Ein großes Danke an alle Freunde, KSV-Kollegen (vor allem Martina) die mich angefeuert haben. Ihr habt mich ins Ziel getragen!

Gerhard Unterweger

Michael Matzbacher
















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